F. William Engdahl

Wie China und Russland von der US-Nahost-Politik profitieren

Das Vorgehen Washingtons im Irak und im gesamten Nahen Osten während der letzten Monate hat in der Region zu einer strategischen Neuausrichtung geführt – weg von den USA und hin zu China. In geringerem Ausmaß könnte auch Russland profitieren. Nun kann es durchaus sein, dass die geplante Erdgaspipeline durch Iran, Irak und Syrien Realität wird – dabei war ebendiese einer der Hauptgründe dafür, dass Washington die Machtposition von Syriens Präsident Assad untergraben wollte. So etwas nennt man wohl »kontraproduktiv«.

Werner Reichel

Betrug am Wähler: Die neue österreichische Regierung

Sebastian Kurz genießt wieder die Aufmerksamkeit aus ganz Europa. Seine Koalition mit den Grünen habe Vorbildfunktion, sei ein Modell für andere Staaten, heißt es aus Brüssel, Berlin und von den linken Mainstream-Medien. Nach dem rechts-konservativen Intermezzo mit den sogenannten Rechtspopulisten von der FPÖ ist Österreich nun wieder auf dem rechten, pardon, linken Weg.

Norbert Bartl

Georgien – Land für Unternehmer ohne Lust auf hohe Steuern und unsinnige Vorschriften

Georgien ist ein friedliches Land mit friedlichen Menschen, die gern gut essen, trinken und feiern. Außer sie fühlen sich genervt. Dann ist mit Georgiern nicht zu spaßen. Wie beim Treffen christlich-orthodoxer Abgeordneter aus aller Welt in Tiflis im Mai letzten Jahres. Da passierte etwas, was später »Protokollfehler« genannt wurde: Ein russischer Abgeordneter setzte sich im Parlament auf den Stuhl des Präsidenten und sprach die Versammlung auf Russisch an. Kann ja mal passieren, oder? Nicht in Georgien. Wenn Russen im Spiel sind, hört der Spaß auf.

Michael Brückner

Die destruktive Kraft der Neidökonomie

Eine der Hauptaufgaben des Staates sei es, zu garantieren, dass der, der arbeitet und produziert, die Früchte seiner Arbeit genießen kann und sich angespornt fühlt, seine Arbeit effizient und redlich zu erbringen. Diese Forderung stammt von Papst Johannes Paul II. und wird in seiner Enzyklika »Centesimus annus« genannt. Wer die aktuellen Steuererhöhungs- und Umverteilungsdebatten verfolgt, kann nur zu einer Erkenntnis kommen: Die Worte des Papstes scheinen nicht viel zu zählen in einer Neidökonomie.

Stefan Schubert

Die Kindergeld-Mafia und ihre EU-Komplizen

Deutschland ist bekanntlich der größte Zahler der EU. Im Jahr 2018 flossen 25,27 Milliarden Euro aus Berlin nach Brüssel zur Finanzierung des EU-Haushalts. Gleichzeitig werden horrende Summen vom deutschen Steuerzahler eingezogen und direkt an Ausländer umverteilt. Eines der gravierendsten Beispiele dafür ist die Kindergeld-Mafia, die mit tatkräftiger Unterstützung der EU allein im Jahr 2018 bis zu 536 Millionen Euro aus Deutschland herauszog.

Birgit Stöger

»Resettlement«-Programm: Korruption, Betrug und Schleuser beim UNHCR

Der Vorwurf wiegt schwer: Mitarbeiter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sollen in Afrika massenhaft betrogen und durch Urkundenfälschung Unberechtigten Aufnahme in das »Resettlement«-Programm– und damit den begehrten Fahrschein nach Europa – verschafft haben. Offensichtlich kein »Einzelfall«, denn seit geraumer Zeit gibt es dort einen Wildwuchs von Korruption und Bestechung.

Michael Grandt

Mit der D-Mark wäre alles besser – oder?

Verzweifelt versucht der Mainstream, den desaströsen Euro zu hypen und unsere gute alte D-Mark schlechtzureden. In Wirklichkeit sähe es mit der D-Mark vermutlich viel besser aus. Doch nicht ökonomische Sachverhalte stehen im Vordergrund, sondern politische und ideologische.

Andreas von Rétyi

Starlink-Projekt: Setzt Elon Musk am Ende die Welt aufs Spiel?

US-Milliardär und SpaceX-Chef Elon Musk will mit seinem StarlinkProjekt die ganze Welt vernetzen und dazu rund 12 000 Minisatelliten ins All schießen. Doch was viele als eine gute Idee sehen, kann schnell zum gefährlichen »Eigentor« werden.

Diese Ausgabe teilen:

Facebook
Twitter
Telegram
WhatsApp

Abo-Vorteile auf einen Blick

Probe-Abo
Kopp exklusiv

JA, ich möchte Kopp exklusiv kennenlernen und bestelle ein Probe-Abo*, bestehend aus den vier kommenden wöchentlich erscheinenden Ausgaben.
9
95
einmalig
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 4 gedruckte Ausgaben (4 Wochen)
  • Preis: 9,95 EUR inkl. MwSt. für 4 Ausgaben (2,49 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive

Abonnement
Kopp exklusiv

JA, ich möchte das Kopp-exklusiv-Abo* bestellen,
bestehend aus 52 wöchentlich erscheinenden Printausgaben.
150 jährlich
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 52 gedruckte Ausgaben (1 Jahr)
  • Preis: 150,00 EUR inkl. MwSt. für 52 Ausgaben (2,88 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive
Populär

Vielleicht gefällt es Ihnen auch:

Der BRICS-Staat Iran feuert Raketen und Drohnen auf den BRICS-Staat VAE. Ist dies das Ende des mit so vielen ambitionierten Zielen gestarteten Staatenbundes? Oder handelt es sich – wie manche sagen – lediglich um einen »Stresstest«? Das werden die nächsten Wochen zeigen. Fest steht aber: Je länger der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran andauert und je weiter er eskaliert, desto größer ist die Gefahr, dass die BRICS+- Gruppe auseinanderbricht.

Ausgabe 17/26

Der BRICS-Staat Iran feuert Raketen und Drohnen auf den BRICS-Staat VAE. Ist dies das Ende des mit so vielen ambitionierten Zielen gestarteten Staatenbundes? Oder handelt es sich – wie manche sagen – lediglich um einen »Stresstest«? Das werden die nächsten Wochen zeigen. Fest steht aber: Je länger der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran andauert und je weiter er eskaliert, desto größer ist die Gefahr, dass die BRICS+- Gruppe auseinanderbricht.

Am Abend nach der ungarischen Parlamentswahl sprach der Sieger Péter Magyar von einem »Fest der Demokratie«. Vorausgegangen war allerdings ein schmutziger Wahlkampf: Verdacht auf Geldwäsche, Korruption, Geheimdienstoperationen, massive Propaganda der in- und ausländischen Mainstream-Medien sowie indirekte Morddrohungen seitens des ukrainischen Präsidenten.

Ausgabe 16/26

Am Abend nach der ungarischen Parlamentswahl sprach der Sieger Péter Magyar von einem »Fest der Demokratie«. Vorausgegangen war allerdings ein schmutziger Wahlkampf: Verdacht auf Geldwäsche, Korruption, Geheimdienstoperationen, massive Propaganda der in- und ausländischen Mainstream-Medien sowie indirekte Morddrohungen seitens des ukrainischen Präsidenten.

Die europäische Automobilindustrie steckt in der Krise. Viele Hersteller schreiben tiefrote Zahlen. Da ist die Versuchung groß, mit Rüstungsunternehmen zu kooperieren. Einige Autobauer machen das schon, andere dürften bald folgen, nicht zuletzt aufgrund von politischem Druck. Staatschefs wie Frankreichs Macron sprechen bereits von »Kriegswirtschaft«.

Ausgabe 15/26

Die europäische Automobilindustrie steckt in der Krise. Viele Hersteller schreiben tiefrote Zahlen. Da ist die Versuchung groß, mit Rüstungsunternehmen zu kooperieren. Einige Autobauer machen das schon, andere dürften bald folgen, nicht zuletzt aufgrund von politischem Druck. Staatschefs wie Frankreichs Macron sprechen bereits von »Kriegswirtschaft«.

Die sogenannten Epstein-Akten enthüllen, dass im Schatten globaler Machtstrukturen eine Agenda verfolgt wird, deren Ziel weit über Kontrolle hinausgeht – hin zu einer radikalen Umgestaltung der Menschheit selbst. In meinem letzten Buch habe ich diese Agenda als Demozid bezeichnet, also den Versuch, die Menschheit zu reduzieren.

Ausgabe 14/26

Die sogenannten Epstein-Akten enthüllen, dass im Schatten globaler
Machtstrukturen eine Agenda verfolgt wird, deren Ziel weit über Kontrolle
hinausgeht – hin zu einer radikalen Umgestaltung der Menschheit selbst.
In meinem letzten Buch habe ich diese Agenda als Demozid bezeichnet,
also den Versuch, die Menschheit zu reduzieren.

Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet weiter voran. Und die Politiker, die diesen Prozess zu verantworten haben, dürfen sich über Wahlerfolge freuen, wie unlängst die Grünen in Baden-Württemberg. Deindustrialisierung bedeutet indessen nicht nur, dass Unternehmen Deutschland verlassen. Zurück bleiben vielmehr verlorene Jobs, rückläufige Steuereinnahmen in den Kommunen, verödete Innenstädte, zunehmende Probleme der ohnehin unter Druck stehenden Sozialversicherungssysteme und private Haushalte, die unversehens in die Verschuldung abgleiten.

Ausgabe 13/26

Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet weiter voran. Und die Politiker, die diesen Prozess zu verantworten haben, dürfen sich über Wahlerfolge freuen, wie unlängst die Grünen in Baden-Württemberg. Deindustrialisierung bedeutet indessen nicht nur, dass Unternehmen Deutschland verlassen. Zurück bleiben vielmehr verlorene Jobs, rückläufige Steuereinnahmen in den Kommunen, verödete Innenstädte, zunehmende Probleme der ohnehin unter Druck stehenden Sozialversicherungssysteme und private Haushalte, die unversehens in die Verschuldung abgleiten.