Andreas von Rétyi
Wahl in Ungarn: Wie die Achse Brüssel-Kiew Viktor Orbán absägte
Am Abend nach der ungarischen Parlamentswahl sprach der Sieger Péter Magyar von einem »Fest der Demokratie«. Vorausgegangen war allerdings ein schmutziger Wahlkampf: Verdacht auf Geldwäsche, Korruption, Geheimdienstoperationen, massive Propaganda der in- und ausländischen Mainstream-Medien sowie indirekte Morddrohungen seitens des ukrainischen Präsidenten.
Werner Reichel
Globaler Aufbruch ins Weltall: Nur Europa bleibt zurück
Noch nie waren Menschen weiter von der Erde entfernt: Mit ihrem Artemis-II-Mondprojekt haben die USA ein starkes Zeichen Richtung Peking gesetzt. Mitten in einer Zeit globaler Krisen hat eine neue Ära der Raumfahrt begonnen. Die beiden Großmächte USA und China liefern sich einen Wettstreit im All. Auch andere Staaten wie Russland, Indien oder Japan mischen mit. Und Europa bleibt am Boden.
Jessica Horn
Die Tokenisierung aller Assetklassen im Windschatten des Iran-Krieges
Laut Larry Fink, CEO von BlackRock, zieht ein neues Finanzzeitalter herauf. Tokenisierte Fonds, durch die erstmals der wirtschaftliche Wert der Natur in handelbare Finanzströme umgewandelt werden soll, stehen im Begriff, die Finanzwelt radikal zu transformieren. Doch was bedeutet die Tokenisierung (restlos) aller Assetklassen nun konkret?
Michael Brückner
Die fiesen Tricks mit den digitalen Trinkgeldern
Trinkgelder sind eine Belohnung für guten Service. Wie hoch diese ausfallen, bleibt dem Gast oder Kunden überlassen. Anders verhält es sich mit digitalen Trinkgeldern bei Kartenzahlungen. In diesem Fall erscheinen auf dem Lesegerät voreingestellte Höhen in Prozent des Rechnungsbetrags. Viele Menschen fühlen sich dadurch genötigt, wird ihnen auf diese Weise doch suggeriert, was der Dienstleister »erwartet«. Tatsächlich fällt das Trinkgeld tendenziell höher aus als bei Barzahlungen, selbst wenn der Gast mit dem Service nur bedingt zufrieden war. Eine subtile Abzocke.
Birgit Stöger
Sklavenhandel: UN misst mit zweierlei Maß
Die UN zeichnet ein einseitiges Opferbild und stellt den transatlantischen Sklavenhandel als singuläres Menschheitsverbrechen heraus. Dabei gerät der islamische Sklavenhandel auffällig in den Hintergrund.
Peter Orzechowski
Schuldenexzesse, Energiekrisen, Kriege – und die stille Architektur der Macht
»Zu viel Vernunft kann Wahnsinn sein«, schrieb Cervantes – und vielleicht liegt gerade darin der Kern unserer Zeit: Wer die Dinge nüchtern betrachtet, erkennt ein Bild, das so widersprüchlich ist, dass es selbst wie Irrsinn erscheint. Eine Welt, die gleichzeitig stillsteht und eskaliert. Eine Ordnung, die sich auflöst, während im Hintergrund bereits eine neue gezimmert wird.
Michael Grandt
Unglaublich: Kinderkauf auf »Kinderwunschmessen«
Trotz Leihmutterschaftsverbot werden Kinder auf »Kinderwunschmessen« angeboten. Das erfreut nicht nur Paare, die ihren Kinderwunsch bisher nicht erfüllen konnten, sondern auch Personen aus der LGBTQ-Gruppe, die naturgemäß keine Kinder zeugen können.