Birgit Stöger

Fachkräftezuwanderungsgesetz: »Macht hoch die Tür …«

Bereits beim UN-Migrations- und Flüchtlingspakt war die Bundesregierung mehr als bemüht, die Öffentlichkeit maximal uninformiert über den tatsächlichen Inhalt zu lassen. Nun wiederholt sich dies auf nationaler Ebene. Dort trägt das Vorhaben den Namen »Fachkräftezuwanderungsgesetz« und soll am 19. Dezember vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. Ein Gesetz, das dazu geeignet ist, den deutschen Arbeitsmarkt und das Asylrecht auf dem Altar der ideologiegesteuerten Willkommenskultur unter dem Diktat von Wirtschaftslobbyisten zu opfern.

Andreas von Rétyi

Gesellschaft in Europa: Multikulti oder Multikonflikt?

Wohin steuert unsere europäische »Wertegemeinschaft«? In Richtung einer vielschichtigen, bereichernden Kulturunion oder aber einer katastrophalen Kollision unvereinbarer Denkweisen? Aktuelle Aussagen und Ereignisse lassen bedenkliche Schlüsse zu.

Michael Brückner

Ausblick 2019: Stresstest für die EU

Das erste Halbjahr 2019 hat es in sich für die EU: Brexit, Konflikte zwischen Brüssel und Italien, die Europawahlen, die Kungelei bei der Suche nach einem neuen Kommissionspräsidenten, eventuell neue Bankenkrisen – und dazu eine chaotische rumänische Regierung, die den EU-Ratsvorsitz innehat (siehe nachfolgender Beitrag). Was kommt da auf uns zu?

Michael Brückner

Rumänien: Chaotische Regierung – nun auch chaotischer EU-Ratsvorsitz?

Ein Parteivorsitzender, der wegen einer rechtskräftigen Verurteilung selbst nicht Ministerpräsident werden darf, eine unbedarfte Regierungschefin, die in einem Interview behauptet, der Iran und Pakistan seien Mitgliedstaaten der EU, und Korruption ohne Ende. Nicht nur Staatspräsident Klaus Iohannis hat Zweifel, ob Rumänien unter der Regierung der postkommunistischen Partidul Social Democrat (PSD) in der Lage ist, im ersten Halbjahr 2019 die EU-Ratspräsidentschaft professionell zu führen.

F. William Engdahl

Völkermord im Jemen: Es geht ums Erdöl

Die Ereignisse im Jemen sind in den westlichen Mainstream-Medien bis vor Kurzem größtenteils ignoriert worden. Der Krieg dort, der 2015 in seine bislang intensivste Phase eintrat, kommt im Grunde einem Völkermord gleich. Ebenfalls ignoriert wurden die Gründe dafür, warum die Saudis dort überhaupt mit Unterstützung der USA Krieg führen.

Peter Orzechowski

Der US-Krieg gegen China – Phase 2

Die Phase 1 der Auseinandersetzung zwischen dem globalen Champion USA und seinem Herausforderer China läuft bereits auf vollen Touren. Sie nennt sich Handelskrieg. Jetzt beginnt Phase 2: die innere Destabilisierung des Gegners. Dazu eignet sich besonders die Anklage wegen »Menschenrechtsverletzungen«, denen dann Unruhen folgen. Genau diesen Ablauf sehen wir gerade in Chinas nordwestlicher Provinz Xinjiang.

Michael Grandt

Wie linke Journalisten eine Scheinwirklichkeit zelebrieren

Von der Themenwahl bis zum Kommentar sind deutliche politische Einflüsse spürbar. Journalisten werden immer mehr zu »Hofberichterstattern« und zum verlängerten Arm des Bundespresseamts. »Wahr« ist, auf was man sich einigt. Alles andere wird von den mehrheitlich linken Medien als »Fake News« und »Verschwörungstheorien« diskreditiert.

Redaktion

Poroschenkos gefährlicher Polit-Coup

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko will mit einem eskalierten Konflikt mit Moskau und der Verhängung des Kriegsrechts sein Amt retten. Möglicherweise sucht er auch nur eine Begründung, um die Präsidentschaftswahlen im Frühjahr zu verschieben.

Andreas von Rétyi

Autonome »Killerroboter«: Die neue Militarisierung Europas

Am 29. November veranstaltete die Europäische Verteidigungsagentur ihre Jahreskonferenz, Thema: autonome Waffen. 177 Wissenschaftler zeigen sich alarmiert wegen der zunehmenden EU-Militarisierung.

Diese Ausgabe teilen:

Facebook
Twitter
Telegram
WhatsApp

Abo-Vorteile auf einen Blick

Probe-Abo
Kopp exklusiv

JA, ich möchte Kopp exklusiv kennenlernen und bestelle ein Probe-Abo*, bestehend aus den vier kommenden wöchentlich erscheinenden Ausgaben.
9
95
einmalig
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 4 gedruckte Ausgaben (4 Wochen)
  • Preis: 9,95 EUR inkl. MwSt. für 4 Ausgaben (2,49 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive

Abonnement
Kopp exklusiv

JA, ich möchte das Kopp-exklusiv-Abo* bestellen,
bestehend aus 52 wöchentlich erscheinenden Printausgaben.
150 jährlich
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 52 gedruckte Ausgaben (1 Jahr)
  • Preis: 150,00 EUR inkl. MwSt. für 52 Ausgaben (2,88 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive
Populär

Vielleicht gefällt es Ihnen auch:

Ukraine, Gaza, Grönland, Iran und Venezuela – an geopolitischen Krisen mangelt es derzeit gewiss nicht. Und diese haben auch geoökonomische Konsequenzen. Doch die Finanzmärkte bleiben nicht nur gelassen, sie eilen vielmehr von einem Allzeithoch zum nächsten. Wie lange kann das gutgehen? Folgt jetzt der Crash? Oder erweisen sich die Märkte weiterhin als resilient?

Ausgabe 05/26

Ukraine, Gaza, Grönland, Iran und Venezuela – an geopolitischen Krisen mangelt es derzeit gewiss nicht. Und diese haben auch geoökonomische Konsequenzen. Doch die Finanzmärkte bleiben nicht nur gelassen, sie eilen vielmehr von einem Allzeithoch zum nächsten. Wie lange kann das gutgehen? Folgt jetzt der Crash? Oder erweisen sich die Märkte weiterhin als resilient?

Was macht die entlegene arktische Insel Grönland eigentlich strategisch so interessant? Zum einen die geopolitische Lage, zum anderen die wertvollen Rohstoffe. Das weckt nicht nur bei Trump Begehrlichkeiten, sondern auch in China und Russland. Derweil haben Finanzexperten schon einen »Preis« für Grönland errechnet: zwischen rund 45 und über 100 Milliarden Euro.

Ausgabe 04/26

Was macht die entlegene arktische Insel Grönland eigentlich strategisch so interessant? Zum einen die geopolitische Lage, zum anderen die wertvollen Rohstoffe. Das weckt nicht nur bei Trump Begehrlichkeiten, sondern auch in China und Russland. Derweil haben Finanzexperten schon einen »Preis« für Grönland errechnet: zwischen rund 45 und über 100 Milliarden Euro.

Der massive Stromausfall in Berlin hat nicht nur Teile einer Metropole über Tage hinweg lahmgelegt, sondern eine Debatte ausgelöst, die weit über technische Details hinausgeht. Und er offenbarte zudem, wie hilflos Politiker in solchen Krisensituationen reagieren.

Ausgabe 03/26

Der massive Stromausfall in Berlin hat nicht nur Teile einer Metropole über Tage hinweg lahmgelegt, sondern eine Debatte ausgelöst, die weit über technische Details hinausgeht. Und er offenbarte zudem, wie hilflos Politiker in solchen Krisensituationen reagieren.

In Berlin wird derzeit nichts Geringeres vorbereitet als die industrielle Mobilmachung der Bundesrepublik. Unter dem Schlagwort eines »strategischen Industriedialogs« loten Wirtschafts- und Verteidigungsministerium gemeinsam mit Konzernen der Rüstungsbranche und erstmals auch mit Vertretern der zivilen Industrie aus, wie sich Deutschlands schwindende wirtschaftliche Kraft in militärische Durchsetzungsfähigkeit übersetzen lässt.

Ausgabe 02/26

In Berlin wird derzeit nichts Geringeres vorbereitet als die industrielle Mobilmachung der Bundesrepublik. Unter dem Schlagwort eines »strategischen Industriedialogs« loten Wirtschafts- und Verteidigungsministerium gemeinsam mit Konzernen der Rüstungsbranche und erstmals auch mit Vertretern der zivilen Industrie aus, wie sich Deutschlands schwindende wirtschaftliche Kraft in militärische Durchsetzungsfähigkeit übersetzen lässt.

Deutschland als einstiger führender Industriestandort Europas und der Welt gerät angesichts hoher Energiepreise und globaler Wettbewerbsnachteile zunehmend unter Druck. Könnte dem Land der Dichter und Denker etwa schon bald der Seneca-Effekt, sprich: ein abrupter Zusammenbruch, bevorstehen? Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), warnte bereits in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: »Wir stecken in der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik. Unser Gesellschaftsmodell droht uns zwischen den Fingern zu zerrinnen.«

Ausgabe 01/26

Deutschland als einstiger führender Industriestandort Europas und der Welt gerät angesichts hoher Energiepreise und globaler Wettbewerbsnachteile zunehmend unter Druck. Könnte dem Land der Dichter und Denker etwa schon bald der Seneca-Effekt, sprich: ein abrupter Zusammenbruch, bevorstehen? Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), warnte bereits in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: »Wir stecken in der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik. Unser Gesellschaftsmodell droht uns zwischen den Fingern zu zerrinnen.«