F. William Engdahl

Wessen Getreide wird eigentlich aus der Ukraine verschifft?

Rund um den Globus war in den vergangenen Wochen ein großer humanitärer Aufschrei zu hören: Um die Hungerkrise in Afrika und an anderen Orten zu bekämpfen, müsse ukrainisches Getreide sicher verschifft werden können, so die Forderung. Doch die ganze Angelegenheit ist auf gleich mehreren Ebenen trügerisch. Ein Aspekt ist die Frage, wem das Land gehört, auf dem das Getreide wächst, ein anderer, ob es sich um illegales Gen-Getreide handelt. Das korrupte Selenskyj-Regime hat nämlich Vereinbarungen mit führenden westlichen Agrobusiness-Konzernen getroffen, die sich auf diese Weise klammheimlich die Kontrolle über Teile des fruchtbarsten Ackerlands der Welt gesichert haben.

Michael Brückner

Wirtschaftsverbände im Chorgesang der Regierung

Wer die einschlägigen Talkrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verfolgt, kann den Eindruck gewinnen, die deutsche Wirtschaft bestünde nur aus Großkonzernen und deren Verbandsvertretern und Lobbyisten, die bereitwillig in den Chorgesang der Regierung miteinstimmen. Aber die Wirtschaft besteht auch aus Millionen von Solo-Selbstständigen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen, die mit ihren Steuern den stotternden Sozialstaat noch einigermaßen am Leben erhalten. Zu sagen haben sie aber nicht allzu viel – das zeigt sich einmal mehr in der aktuellen Krise.

Jessica Horn

Olaf Scholz und die krummen Cum-Ex-Geschäfte

Cum-Ex wird wohl als eine der größten Steuerbetrügereien in die deutsche Finanzgeschichte eingehen. Dabei zeigt sich einmal mehr die klebrige Nähe zwischen Politik und Bankenwelt: im aktuellen Spektakel repräsentiert vom amtierenden deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und den Vertretern der Warburg-Bank Hamburg. Doch auch wenn bislang niemand so recht dem als akribisch bekannten »Aktenfresser« Scholz seine Erinnerungslücken während seiner Zeit als Erster Bürgermeister von Hamburg ab[1]nehmen will, so haben solche Ausfälle in dem politischen Skandal rund um Cum-Ex eine lange Tradition. Seit den 1990er-Jahren sind die entsprechenden Praktiken der Politik bereits bekannt – und auch Scholz’ Vorgänger wollten stets von nichts gewusst haben. Beißen den letzten nun die Hunde?

Birgit Stöger

Die total überwachte Gesellschaft

Digitale Zugangskontrollen, biometrische Massenüberwachung, digitale Identität oder digitales Zentralbankgeld: Unter dem Radar der Öffentlichkeit steht die Infrastruktur zur totalen Kontrolle und Massenüberwachung der Bürger in Europa kurz vor seiner Vollendung. Hier der erste Teil eines aktuellen Überblicks.

Peter Orzechowski

Hinter den Kulissen: Der Krieg ums Wetter

Hitzewellen, Dürren und dadurch ausgelöste Flächenbrände: Sind sie Zeichen des Klimawandels oder bewusste Wettermanipulation? Fakt ist: Die Instrumente der Wetterkriegsführung sind Teil des US-Arsenals an Massenvernichtungswaffen. Ein Dokument der US Air Force aus dem Jahr 1996 beweist, dass ihr Einsatz seit Langem geplant ist.

Andreas von Rétyi

Mord an Darja Dugina: Wer steckt dahinter?

Am Samstag, dem 20. August 2022, wurde die erst 29-jährige russische Philosophin und Journalistin Darja Dugina in der Nähe von Moskau durch Fernzündung einer Autobombe getötet. Ihr Vater gilt als ultranationalistischer Denker, nicht anders die junge Journalistin. Was ist über die Tat bekannt und wie berichten unsere Medien?

Werner Reichel

Winnetous Tod: Linksextreme Aktivisten auf dem Kriegspfad gegen Bleichgesichter

Der Ravensburger Verlag hat sein Buch Der junge Häuptling Winnetou aus dem Verkauf genommen. Er hat damit auf die Hetzkampagne einer kleinen Gruppe von Aktivisten reagiert, die andere, zumeist vormoderne Kulturen für ihre politischen Ziele missbrauchen. Wie groß der Einfluss dieser Linksextremisten auf Staat und Gesellschaft ist, zeigt nicht nur die Reaktion von Ravensburger.

Diese Ausgabe teilen:

Facebook
Twitter
Telegram
WhatsApp

Abo-Vorteile auf einen Blick

Probe-Abo
Kopp exklusiv

JA, ich möchte Kopp exklusiv kennenlernen und bestelle ein Probe-Abo*, bestehend aus den vier kommenden wöchentlich erscheinenden Ausgaben.
9
95
einmalig
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 4 gedruckte Ausgaben (4 Wochen)
  • Preis: 9,95 EUR inkl. MwSt. für 4 Ausgaben (2,49 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive

Abonnement
Kopp exklusiv

JA, ich möchte das Kopp-exklusiv-Abo* bestellen,
bestehend aus 52 wöchentlich erscheinenden Printausgaben.
150 jährlich
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 52 gedruckte Ausgaben (1 Jahr)
  • Preis: 150,00 EUR inkl. MwSt. für 52 Ausgaben (2,88 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive
Populär

Vielleicht gefällt es Ihnen auch:

Was macht die entlegene arktische Insel Grönland eigentlich strategisch so interessant? Zum einen die geopolitische Lage, zum anderen die wertvollen Rohstoffe. Das weckt nicht nur bei Trump Begehrlichkeiten, sondern auch in China und Russland. Derweil haben Finanzexperten schon einen »Preis« für Grönland errechnet: zwischen rund 45 und über 100 Milliarden Euro.

Ausgabe 04/26

Was macht die entlegene arktische Insel Grönland eigentlich strategisch so interessant? Zum einen die geopolitische Lage, zum anderen die wertvollen Rohstoffe. Das weckt nicht nur bei Trump Begehrlichkeiten, sondern auch in China und Russland. Derweil haben Finanzexperten schon einen »Preis« für Grönland errechnet: zwischen rund 45 und über 100 Milliarden Euro.

Der massive Stromausfall in Berlin hat nicht nur Teile einer Metropole über Tage hinweg lahmgelegt, sondern eine Debatte ausgelöst, die weit über technische Details hinausgeht. Und er offenbarte zudem, wie hilflos Politiker in solchen Krisensituationen reagieren.

Ausgabe 03/26

Der massive Stromausfall in Berlin hat nicht nur Teile einer Metropole über Tage hinweg lahmgelegt, sondern eine Debatte ausgelöst, die weit über technische Details hinausgeht. Und er offenbarte zudem, wie hilflos Politiker in solchen Krisensituationen reagieren.

In Berlin wird derzeit nichts Geringeres vorbereitet als die industrielle Mobilmachung der Bundesrepublik. Unter dem Schlagwort eines »strategischen Industriedialogs« loten Wirtschafts- und Verteidigungsministerium gemeinsam mit Konzernen der Rüstungsbranche und erstmals auch mit Vertretern der zivilen Industrie aus, wie sich Deutschlands schwindende wirtschaftliche Kraft in militärische Durchsetzungsfähigkeit übersetzen lässt.

Ausgabe 02/26

In Berlin wird derzeit nichts Geringeres vorbereitet als die industrielle Mobilmachung der Bundesrepublik. Unter dem Schlagwort eines »strategischen Industriedialogs« loten Wirtschafts- und Verteidigungsministerium gemeinsam mit Konzernen der Rüstungsbranche und erstmals auch mit Vertretern der zivilen Industrie aus, wie sich Deutschlands schwindende wirtschaftliche Kraft in militärische Durchsetzungsfähigkeit übersetzen lässt.

Deutschland als einstiger führender Industriestandort Europas und der Welt gerät angesichts hoher Energiepreise und globaler Wettbewerbsnachteile zunehmend unter Druck. Könnte dem Land der Dichter und Denker etwa schon bald der Seneca-Effekt, sprich: ein abrupter Zusammenbruch, bevorstehen? Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), warnte bereits in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: »Wir stecken in der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik. Unser Gesellschaftsmodell droht uns zwischen den Fingern zu zerrinnen.«

Ausgabe 01/26

Deutschland als einstiger führender Industriestandort Europas und der Welt gerät angesichts hoher Energiepreise und globaler Wettbewerbsnachteile zunehmend unter Druck. Könnte dem Land der Dichter und Denker etwa schon bald der Seneca-Effekt, sprich: ein abrupter Zusammenbruch, bevorstehen? Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), warnte bereits in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: »Wir stecken in der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik. Unser Gesellschaftsmodell droht uns zwischen den Fingern zu zerrinnen.«

Das Jahr 2025 verabschiedet sich mit einer Rekordzahl an Unternehmensinsolvenzen. Betroffen sind fast alle Branchen. Gleichzeitig steigt die Verschuldung der privaten Haushalte in alarmierendem Tempo. Das nächste Jahr dürfte keine Entspannung bringen – im Gegenteil.

Ausgabe 52/25

Das Jahr 2025 verabschiedet sich mit einer Rekordzahl an Unternehmensinsolvenzen. Betroffen sind fast alle Branchen. Gleichzeitig steigt die Verschuldung der privaten Haushalte in alarmierendem Tempo. Das nächste Jahr dürfte keine Entspannung bringen – im Gegenteil.