Michael Brückner

Die Ruhe vor dem Stagflations-Sturm

Es sind Herbstwochen von eigenartiger Ambivalenz, die wir derzeit erleben. Während viele die goldene Jahreszeit genießen, braut sich am wirtschaftlichen Horizont einiges zusammen. Deutschland drohe eine Stagflation mit erheblichen Kaufkraftverlusten, prognostizieren die Ökonomen. Manche halten kurz vor Weihnachten sogar eine Inflationsrate von 12 Prozent für möglich. Sicher keine erfreuliche Bescherung.

Jessica Horn

Italien: Nichtwähler noch vor Meloni stärkste Kraft

Von einem Rechtsruck in Bella Italia war die Rede, als am späten Wahlabend des 25. September die ersten Hochrechnungen bekannt wurden. Nachdem klar war, dass die angeblich radikale Partei »Fratelli d’Italia« (Brüder Italiens), angeführt von Giorgia Meloni, die Nase vorn hatte, war vor allem in den alternativen Medien die Freude groß. Von einem Schlag gegen Brüssel und allen voran gegen die Globalisten war die Rede, während der Mainstream den italienischen »Rechtsruck« zu verteufeln suchte. Doch wer ist Giorgia Meloni überhaupt – und gebührt ihr wirklich die Stigmatisierung einer sogenannten Neofaschistin?

Werner Reichel

Kinder an der Macht: Wie infantile Politiker Deutschland gegen die Wand fahren

Mit Politikern wie Annalena Baerbock oder Robert Habeck ist eine neue Generation linker Politiker an die Spitze des Staates gelangt. Sie ist hypermoralisch, verantwortungs- und rücksichtslos. Sie nimmt für die Umsetzung ihrer infantilen linken Utopien auch Wohlstandsverlust, Massenverelendung, Deindustrialisierung etc. in Kauf. Widerstand dagegen gibt es kaum, weil große Teile der Bevölkerung in denselben Kategorien denken.

Peter Orzechowski

Wird Deutschland zum Feindstaat?

Noch immer haben die früheren Alliierten das Recht, in Deutschland militärisch – ohne jede Kriegserklärung – einzugreifen. Die Artikel 53, 77 und 107 der Charta der Vereinten Nationen – die sogenannte Feindstaatenklausel – erlaubt ihnen den Einsatz von Militär (»Zwangsmaßnahmen«), wenn Deutschland eine gegen sie gerichtete »Angriffspolitik« aufnehmen sollte.

Michael Grandt

Straftat »Lebensmittelverschwendung«

China geht jetzt schon mit aller Strenge gegen »Lebensmittelverschwendung« vor. Bei Zuwiderhandlungen drohen hohe Geldstrafen und härtere Maßnahmen. Jetzt soll auch noch ein Überwachungs- und Bewertungssystem eingerichtet werden. Ein Modell, das ganz nach dem Geschmack grüner Ökosozialisten sein dürfte.

Andreas von Rétyi

Schlechter EU-Witz: Ungarn und die verlorene Demokratie

Das EU-Parlament hat Mitte September mehrheitlich beschlossen, Ungarn den Demokratiestatus abzuerkennen. Ungarn wurde als »hybrides System der Wahlautokratie« charakterisiert. Dem Land sollen finanzielle Mittel und Vetorecht entzogen werden. So wird Demokratie ganz demokratisch abgeschafft.

Birgit Stöger

Katar: Petrodollars für Islamismus in Deutschland

Man ist alarmiert: Ein Rechercheprojekt will aufgedeckt haben, dass Millionen Euro aus dem wahhabitischen Katar in die Taschen von »problematischen Moscheevereinen« in Europa, insbesondere nach Deutschland, geflossen sind. Jedoch findet diese Finanzierung religiöser Vereinigungen, Einrichtungen und Institutionen seit geraumer Zeit im großen Stil statt. Es wurde weggeschaut; stattdessen blicken die meisten auf die Fußballweltmeisterschaft in diesem Golfstaat. Endspiel ist übrigens kurz vor Weihnachten.

Peter Orzechowski

Mit der Bundeswehr gegen China

Die deutsche Luftwaffe übte kürzlich die größte Verlegung ihrer Geschichte in die Asien-Pazifik-Region. Dort beteiligte sie sich an Großmanövern. Langfristig wird sie die antichinesischen Militärbündnisse verstärken.

Diese Ausgabe teilen:

Facebook
Twitter
Telegram
WhatsApp

Abo-Vorteile auf einen Blick

Probe-Abo
Kopp exklusiv

JA, ich möchte Kopp exklusiv kennenlernen und bestelle ein Probe-Abo*, bestehend aus den vier kommenden wöchentlich erscheinenden Ausgaben.
9
95
einmalig
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 4 gedruckte Ausgaben (4 Wochen)
  • Preis: 9,95 EUR inkl. MwSt. für 4 Ausgaben (2,49 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive

Abonnement
Kopp exklusiv

JA, ich möchte das Kopp-exklusiv-Abo* bestellen,
bestehend aus 52 wöchentlich erscheinenden Printausgaben.
150 jährlich
  • Erscheinungsweise: wöchentlich, versandfertig an jedem Mittwoch
  • Laufzeit: 52 gedruckte Ausgaben (1 Jahr)
  • Preis: 150,00 EUR inkl. MwSt. für 52 Ausgaben (2,88 EUR inkl. MwSt. pro Ausgabe)
  • Versandkosten: inklusive
Populär

Vielleicht gefällt es Ihnen auch:

Der BRICS-Staat Iran feuert Raketen und Drohnen auf den BRICS-Staat VAE. Ist dies das Ende des mit so vielen ambitionierten Zielen gestarteten Staatenbundes? Oder handelt es sich – wie manche sagen – lediglich um einen »Stresstest«? Das werden die nächsten Wochen zeigen. Fest steht aber: Je länger der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran andauert und je weiter er eskaliert, desto größer ist die Gefahr, dass die BRICS+- Gruppe auseinanderbricht.

Ausgabe 17/26

Der BRICS-Staat Iran feuert Raketen und Drohnen auf den BRICS-Staat VAE. Ist dies das Ende des mit so vielen ambitionierten Zielen gestarteten Staatenbundes? Oder handelt es sich – wie manche sagen – lediglich um einen »Stresstest«? Das werden die nächsten Wochen zeigen. Fest steht aber: Je länger der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran andauert und je weiter er eskaliert, desto größer ist die Gefahr, dass die BRICS+- Gruppe auseinanderbricht.

Am Abend nach der ungarischen Parlamentswahl sprach der Sieger Péter Magyar von einem »Fest der Demokratie«. Vorausgegangen war allerdings ein schmutziger Wahlkampf: Verdacht auf Geldwäsche, Korruption, Geheimdienstoperationen, massive Propaganda der in- und ausländischen Mainstream-Medien sowie indirekte Morddrohungen seitens des ukrainischen Präsidenten.

Ausgabe 16/26

Am Abend nach der ungarischen Parlamentswahl sprach der Sieger Péter Magyar von einem »Fest der Demokratie«. Vorausgegangen war allerdings ein schmutziger Wahlkampf: Verdacht auf Geldwäsche, Korruption, Geheimdienstoperationen, massive Propaganda der in- und ausländischen Mainstream-Medien sowie indirekte Morddrohungen seitens des ukrainischen Präsidenten.

Die europäische Automobilindustrie steckt in der Krise. Viele Hersteller schreiben tiefrote Zahlen. Da ist die Versuchung groß, mit Rüstungsunternehmen zu kooperieren. Einige Autobauer machen das schon, andere dürften bald folgen, nicht zuletzt aufgrund von politischem Druck. Staatschefs wie Frankreichs Macron sprechen bereits von »Kriegswirtschaft«.

Ausgabe 15/26

Die europäische Automobilindustrie steckt in der Krise. Viele Hersteller schreiben tiefrote Zahlen. Da ist die Versuchung groß, mit Rüstungsunternehmen zu kooperieren. Einige Autobauer machen das schon, andere dürften bald folgen, nicht zuletzt aufgrund von politischem Druck. Staatschefs wie Frankreichs Macron sprechen bereits von »Kriegswirtschaft«.

Die sogenannten Epstein-Akten enthüllen, dass im Schatten globaler Machtstrukturen eine Agenda verfolgt wird, deren Ziel weit über Kontrolle hinausgeht – hin zu einer radikalen Umgestaltung der Menschheit selbst. In meinem letzten Buch habe ich diese Agenda als Demozid bezeichnet, also den Versuch, die Menschheit zu reduzieren.

Ausgabe 14/26

Die sogenannten Epstein-Akten enthüllen, dass im Schatten globaler
Machtstrukturen eine Agenda verfolgt wird, deren Ziel weit über Kontrolle
hinausgeht – hin zu einer radikalen Umgestaltung der Menschheit selbst.
In meinem letzten Buch habe ich diese Agenda als Demozid bezeichnet,
also den Versuch, die Menschheit zu reduzieren.

Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet weiter voran. Und die Politiker, die diesen Prozess zu verantworten haben, dürfen sich über Wahlerfolge freuen, wie unlängst die Grünen in Baden-Württemberg. Deindustrialisierung bedeutet indessen nicht nur, dass Unternehmen Deutschland verlassen. Zurück bleiben vielmehr verlorene Jobs, rückläufige Steuereinnahmen in den Kommunen, verödete Innenstädte, zunehmende Probleme der ohnehin unter Druck stehenden Sozialversicherungssysteme und private Haushalte, die unversehens in die Verschuldung abgleiten.

Ausgabe 13/26

Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet weiter voran. Und die Politiker, die diesen Prozess zu verantworten haben, dürfen sich über Wahlerfolge freuen, wie unlängst die Grünen in Baden-Württemberg. Deindustrialisierung bedeutet indessen nicht nur, dass Unternehmen Deutschland verlassen. Zurück bleiben vielmehr verlorene Jobs, rückläufige Steuereinnahmen in den Kommunen, verödete Innenstädte, zunehmende Probleme der ohnehin unter Druck stehenden Sozialversicherungssysteme und private Haushalte, die unversehens in die Verschuldung abgleiten.