Ausgabe 18/26
Während in Europa über Grenzschutz, Asylquoten und integrationspolitische Detailfragen gestritten wird, vollzieht sich abseits der öffentlichen Wahrnehmung eine Entwicklung von historischer Dimension. Im nordostafrikanischen Sudan entfaltet sich seit genau einem Jahr eine Katastrophe: Hunderttausende sind bereits ums Leben gekommen, womöglich über 400 000. Rund 13 Millionen Menschen sind auf der Flucht.